Nach Silvester: Die große Diskussion rund um Feuerwerk und Co.

Wo das Feuerwerk an Silvester Schäden anrichtet

Silvester Feuerwerk
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Im deutschen Einzelhandel ist der Nachhaltigkeitstrend längst angekommen. Vom Vollsortimenter bis zum Discounter setzen Unternehmen auf grüne Alternativen, verbesserte vegane Angebote und verringerte CO2 Emissionen. Viele Verbraucher, die Ende 2019 in eben jene Märkte gingen, mussten jedoch erkennen, dass die Nachhaltigkeit nicht gänzlich konsequent ausgelebt wird. In Sachen Böller und Raketen nämlich lockten viele Märkte weiter mit riesigen Sortimenten.

Das Silvesterfeuerwerk kommt in Verruf

Es gibt zahlreiche gute Gründe, auf ein Feuerwerk an Silvester zu verzichten. Jährlich ereignen sich zahlreiche schwere Unfälle mit Feuerwerkskörpern, die Notaufnahmen sind gut gefüllt und manche Opfer verlieren sogar Finger oder ganze Hände. Doch damit nicht genug: Das Feuerwerk verursacht Plastikmüll in der Umwelt und Schadstoffe in der Luft, oft arbeiten Kinder in den Produktionshallen ferner Länder und nicht selten kommt es auch hier zu schweren Unfällen mit Toten und Verletzten. Nicht zu vergessen sind auch alle Heim- sowie Wildtiere, die durch das Feuerwerk stark verschreckt und traumatisiert werden. Für Vögel herrscht während der Minuten rund um den Jahreswechsel oft Lebensgefahr.

Kritiker fordern Konsequenz

In einer Zeit, in der sich Einzelhändler von einer verantwortungsbewussten und umweltfreundlichen Seite zeigen, haben Feuerwerkskörper nichts mehr in Regalen und auf Aktionsflächen verloren. So sehen das immer mehr Verbraucher, die sich aus Überzeugung gegen das Privatfeuerwerk entscheiden. Ob sich bis Silvester 2020 etwas an der Einstellung großer Einzelhändler ändern wird, bleibt jedoch abzuwarten. Feuerwerk nämlich stellt eine nicht zu unterschätzende Einkommensquelle dar.

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