Schulbedarf lieber vor Ort besorgen

Wo Schulsachen kaufen?

Schultüten und Tafel

Der erste Schultag ist für viele kleine ABC Schützen inzwischen nicht mehr fern. Falls die Eltern der künftigen Erstklässler nicht bereits informiert wurden, flattert schon kurz nach Schulbeginn eine lange Liste mit allen Dingen ins Haus, die das Kind für die Schule braucht. Lehrer und Schulen haben oft ganz eigene Vorstellungen und auch Vorlieben, wenn es um Schulzubehör geht. Eltern tun daher gut daran, die offizielle Information abzuwarten und dann vor Ort einkaufen zu gehen.

Präferenzen individuell begegnen

Ein bestimmter Bleistift, Hefte einer besonderen Marke und natürlich auch dieser eine, spezielle Farbkasten: Oft sind die Angaben auf den Besorgungslisten der Lehrer sehr detailliert. Hierbei handelt es sich nicht unbedingt um Schikane oder gar Werbung. Zumeist empfehlen Lehrer spezielle Produkte und Utensilien, da sie mit eben diesen in der Vergangenheit bereits gute Erfahrungen gemacht haben. Wer versucht, eine solche Liste online abzuarbeiten, stößt dabei nicht selten an Grenzen. Kaum ein Onlineshop führt all die Dinge, die auf der eigenen Liste stehen. Das Ergebnis: Mehrere Bestellungen und höhere Versandkosten. Deutlich entspannter gelingt der Einkauf in Geschäften vor Ort. Die Besitzer wissen in aller Regel genau, was Kinder für die Schule benötigen und helfen gern bei der kurzfristigen Beschaffung einer bestimmten Sache. Ideal sind übrigens die Einkaufscentren. Hier gibt es meist mehrere Geschäfte, in denen man Schulbedarf bekommt, so dass weite Wege dann wegfallen. Auch in den Kaufhäusern gibt es meist eine große Auswahl an Schulsachen.

Schulshopping auch psychologisch sinnvoll

Gemeinsam mit dem eigenen Kind loszuziehen und die Liste abzuarbeiten, ist jedoch nicht nur praktischer, sondern bewirkt auch beim künftigen Schulkind viel. So erfährt es hier bereits, welche Dinge es für die Schule benötigt und dass diese durchaus mit Kosten verbunden sind. Einen sorgsamen Umgang mit den eigenen Schulsachen legen Eltern ihren Kindern bei einem solchen Einkauf daher besonders effektiv nahe. Zudem zeugt es von ganz neuer Selbständigkeit, wenn das Kind seine erste Schulausstattung selbst bezahlen und nach Hause tragen kann. Die Identifikation mit der neuen Rolle als Schulkind beginnt dann schon beim Kauf der ersten Hefte.
Gut geeignet sind die verkaufsoffenen Sonntage für diesen Einkauf. Dann hat die ganze Familie Zeit und kann in Ruhe alles aussuchen.

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