Das SB-Konzept wird 100 Jahre alt

Selbstbedienung im Supermarkt

Frau im Supermarkt

Einkaufen im Supermarkt ist heute so gewöhnlich wie das alltägliche Zähneputzen. Dass es eine Zeit gab, in der Tiefkühltheken und Regale nicht in das Bild der Einkaufsläden passten, ist den meisten Menschen nicht bewusst. Umso größer ist die Überraschung darüber, dass das Konzept der Selbstbedienungs-Läden erst einhundert Jahre alt ist. Eine gute Gelegenheit, um an die Anfänge der SB-Kultur zu erinnern und einen Blick in die Zukunft zu wagen.

Der SB-Markt wurde in den USA geboren

Im September des Jahres 1916 eröffnete der erste Supermarkt mit Selbstbedienungskonzept. Der Piggly Wiggly Store bot seinen Kunden mehr Raum und die Freiheit, gewünschte Produkte einfach aus den Regalen zu nehmen. Zuvor gab es auch in den USA nur Läden, in denen an einer Theke bestellt und bezahlt werden konnte. Dass er der Vorreiter einer so erfolgreichen Bewegung sein würde, hatte sich Piggly Wiggly Gründer Clarence Saunders damals wohl nicht träumen lassen. Über den Atlantik nach Deutschland schwappte die SB-Welle erst Ende der Dreißigerjahre, wo sie dennoch erst nach dem Zweiten Weltkrieg wirklich ins Rollen kam. Seit den Fünfzigerjahren und bis heute haben sich Supermärkte mit SB Konzept fortlaufend weiterentwickelt. Beliebte Supermärkte sind heute Rewe, Aldi, Lidl, Penny und Edeka.

Der Supermarkt der Zukunft

Diese Entwicklung ist, wenn es nach Branchenexperten geht, noch lange nicht an ihrem Ende angelangt. SB-Kassen zeigen, dass auch das bisherige Konzept noch Möglichkeiten und Lücken aufweist, die der Kundschaft weitere Freiheit und Komfort einräumt. In den kommenden Jahren könnten auch Roboter zum festen Inventar werden, die als Regalbefüller, Reinigungskräfte und Orientierungshilfe fungieren. So futuristisch das auch klingt, ist es vermutlich nicht. Schließlich gibt es in den USA inzwischen Security Roboter, die in Einkaufszentren für mehr Sicherheit sorgen.

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Foto: © Adam Gregor