Regional und handgemacht: Eine Chance für den Einzelhandel

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(Foto: © Zerbor )

Im Einzelhandel zeigt sich derzeit ein Trend, der vor allem stationären Händlern gelegen kommen dürfte. Immer mehr Kunden wünschen sich regionale und möglichst handgemachte Produkte. Von Kleidung über eingelegtes Obst bis hin zu Holzwaren oder auch Textilien sind ihnen die kürzeren Transportwege und die fairere Entlohnung von Angestellten sogar mehr Geld wert.

Direkter Kontakt schafft emotionale Nähe

Dem Verbraucher von heute ist längst bewusst geworden, dass Waren aus China, Indien oder anderen Ländern über eine meist schlechte CO2 Bilanz verfügen. Auch werden viele Arbeiter in armen Ländern schlecht entlohnt, was zunehmend für ein schlechtes Gewissen sorgt. Wer jedoch DIE Gelegenheit bekommt, zu Produkten aus der Nähe zu greifen, ist meist dazu bereit. Das gilt ganz besonders, wenn der Erzeuger Verbrauchernähe und Transparenz beweist. Das nämlich schafft Vertrauen und ein Verständnis für die Wertigkeit des fertigen Produkts.

Vorteil Menschlichkeit

Auch Einzelhandelsexperten sehen diesen Trend mit Freude. Sie berichten, die Zukunft könne menschlicher als bislang angenommen ausfallen, was viele der sogenannten weichen Faktoren auf den Plan treten lässt. Stehen Menschen in Themen wie Fairness, Klimaschutz und Ethik näher beisammen, könnte der kleine Einzelhändler in Zukunft sogar der größte Gewinner sein und sein Überleben sichern.

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