Nach rassistischem Vorfall: Aldi zieht Konsequenzen

Infos über den Vorfall bei Aldi in Berlin
Rassistischer Vorfall bei Aldi in Berlin - Symbolbild: © Zerbor

In einer Berliner Aldi-Filiale kam es am 22. April dieses Jahres zu einem unerfreulichen Zwischenfall. Der Deutsch-Ghanaer Prince Ofori musste sich nach einer rassistischen Provokation nicht nur gegen einen anderen Kunden behaupten, sondern auch von einem Mitarbeiter der Discounter-Kette angreifen lassen. Geistesgegenwärtig hielt er das Geschehen mit seiner Handykamera fest. Nun zieht Aldi öffentlich Konsequenzen.

Trennung von betreffendem Mitarbeiter bereits erfolgt

Es begann mit rassistisch motivierten Sticheleien: Nachdem ein Kunde sich in Gegenwart von Prince Ofori mehrfach abfällig geäußert und dabei bestimmte Worte benutzt hatte, wies der Deutsch-Ghanaer ihn auf sein Fehlverhalten hin. Daraufhin forderte der Filialleiter Ofori auf, die Filiale zu verlassen. Es kommt zu verbalen Angriffen und es wird sogar ein Karton auf Ofori geworfen. Zu sehen ist dies auch im entsprechenden Video, welches inzwischen in sozialen Netzwerken virale Verbreitung findet. Aldi hat sich nun zu diesem Vorfall geäußert und mitgeteilt, dass sich das Unternehmen im ersten Schritt von der Filialleitung getrennt habe.

Rassismus: Aufklärung ist wichtig

In der nahen Zukunft möchte Aldi sich intensiv mit dem beschriebenen Zwischenfall auseinandersetzen und ihn aufarbeiten. Auch das Angebot eines persönlichen Gesprächs unterbreitete das Unternehmen Prince Ofori. Dieser forderte auf seinem Instagram Account nicht nur eine Entschuldigung, sondern auch Entschädigung und spezielle Trainings gegen Rassismus und Diskriminierung. Inwiefern Aldi allen Forderungen des Deutsch-Ghanaers nachkommen wird, bleibt bislang unklar.

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