Pfand: Neuregelung im Einzelhandel

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Das neue Jahr bringt eine wichtige Änderung im Einzelhandel mit sich. Da das Thema Nachhaltigkeit in Supermärkten zu einem immer gewichtigeren Punkt wird, müssen Besitzer künftig für eine Kennzeichnung von Mehrweg- und Einwegflaschen sorgen. Hierdurch soll der Verbraucher dazu angeregt werden, sich häufiger für die Mehrweg-Variante zu entscheiden.

Kennzeichnung ist Pflicht

Ganz gleich ob in Supermärkten, Bäckereien oder Kiosken: Ab 2019 müssen alle Betreiber an ihren Regalen oder auch Kühlschränken eine Kennzeichnung der Flaschen vornehmen und Kunden konkret darauf hinweisen, bei welchen Flaschen es sich um Mehrweg- oder Einwegware handelt. Die bislang übliche Kennzeichnung auf der Flasche reicht nicht mehr aus. Wie Einzelhändler die Kennzeichnungspflicht umsetzen, kann von Markt zu Markt variieren. Wichtig ist nur, dass der Verbraucher ohne Umschweife informiert wird.

Pfandregelung wird ausgeweitet

Hinzu kommt, dass ab 2019 auch für weitere Getränke Pfand erhoben wird. Bisher waren Fruchtschorlen nicht von der Bepfandung betroffen und auch andere Obst- oder Gemüsesäfte mit Kohlensäure durften pfandfrei in Einweggebinden verkauft werden. Für diese Produkte und auch für Mischgetränke mit mehr als fünfzig Prozent Molke gilt nun jedoch ebenfalls Pfand-Pflicht. Erhoben wird ein Pfand in Höhe von 25 Cent. Pfandfrei bleiben in 2019 sowohl Weine als auch stille Säfte.
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Übrigens ist am 06.01.2019 in einigen Bundesländern Verkaufsoffener Sonntag:

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