Neueinführung: Park-Sensoren bei Lidl

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(Foto: © Zerbor )

Parkplätze von Supermärkten gelten nicht nur bei Kunden als beliebt. Liegen sie in der Nähe von Innenstädten oder auch Wohngebieten mit knappem Parkplatzangebot, werden sie auch von all jenen rege genutzt, die nicht einkaufen wollen. Schluss damit machen wollen verschiedene Unternehmen schon länger und betrauen externe Firmen mit der Betreuung des Parkplatzes. In Duisburg werden bei Lidl nun sogar Sensoren eingerichtet.

Wie das Sensor-System funktioniert

Sechzig Minuten lang dürfen Kunden mit ihrem PKW auf dem Parkplatz einer Lidl Filiale in Duisburg stehen bleiben. Damit kein Mitarbeiter vor Ort die genaue Parkzeit überwachen und auch keine Parkscheiben verwendet werden müssen, gibt es dort künftig Magnetsensoren auf dem Boden, die die Standzeit eines Wagens automatisch erfassen. Das System meldet beim Erreichen der sechzig Minuten Grenze eine Überschreitung an das zuständige Unternehmen, woraufhin sich ein Mitarbeiter auf den Weg macht und dem PKW-Besitzer ein „Knöllchen“ ausstellt.

Wie teuer wird die Überschreitung?

Wer bei Lidl in Duisburg künftig länger als sechzig Minuten parkt, muss vergleichsweise tief in die Tasche greifen. Sobald die Rechnung des Parkplatz-Überwachungs-Unternehmens ins Haus flattert, stehen 19,90 Euro plus 4,50 Euro Bearbeitungsgebühr aus. Fast 25 Euro für zu langes Parken: Nach der öffentlichen Bekanntgabe regte sich unter den Duisburger Kunden großer Unmut. Ob sich die Parkplatz-Überwachung auch auf den Kundenzulauf auswirken wird, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch: Wer auf einem Supermarktparkplatz parken will, sollte vorab besser doppelt hinsehen.

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