Nach Weihnachten: Ungeliebte Geschenke umtauschen

Bis wann kann man Weihnachtsgeschenke umtauschen?

Nachdem das Weihnachtsgeschäft spätestens am 24. Dezember abgeschlossen werden konnte, geht es im Einzelhandel auch nach den Feiertagen noch rund. Viele Geschenke, die den Geschmack der Beschenkten nicht trafen, werden nun zurückgebracht und umgetauscht. Hieran finden die meisten Deutschen kaum etwas Verwerfliches und auch die Schenkenden sind nur selten enttäuscht, wenn ihr Präsent schon kurz nach dem Auspacken wieder in den Laden gebracht wird. Dennoch ist es wichtig, beim Umtauschen clever vorzugehen und vorzusorgen.

Auf den Umtausch vorbereitet sein

Wer ein Geschenk gekauft hat, sollte auch den Kassenbon behalten. Diesen verlangen viele Geschäfte, wenn es um die Rückgabe einer Ware geht und können einen Umtausch ohne Bon durchaus verweigern. Interessant für Schenkende und Beschenkte ist auch, dass das Umtauschrecht nicht selbstverständlich ist. Ein Einzelhändler kann sich durchaus dagegen entscheiden und muss Geschenke dann nicht zurücknehmen. Wer dies jedoch tut, verspielt sich nicht selten die Sympathie der Kundschaft. Daher finden sich heute kaum mehr Geschäfte, die Umtausch oder Rückgabe verweigern.
(Lesen Sie auch: Was muss man beim umtausch gekaufter Waren beachten? )

Fristen und Vorgaben entscheiden

Wer im stationären Handel gekauft hat, findet die Umtausch- und Rückgaberichtlinien zumeist auf der Rückseite des Kassenbons. Ist hier nichts zu sehen, hilft ein Anruf im jeweiligen Laden, um über eventuelle Fristen und Voraussetzungen informiert zu sein. Dann ist es wichtig, diese Regeln einzuhalten. Dies kann beispielsweise bedeuten, dass Siegel an CDs und anderen Datenträgern wie BluRays und DVDs nicht beschädigt sein dürfen. Auch das Überschreiten einer Rückgabefrist kann den Umtausch unmöglich machen. Ob der Händler dann im Austausch für die zurückgegebene Ware einen Gutschein, Bargeld oder ein alternatives Produkt aus seinem Geschäft anbietet, obliegt alleine ihm.
Tipp: Nutzen für den Umtausch der Weihnachtsgeschenke ggf. auch die ersten verkaufsoffenen Sonntage in Deutschland! (Foto:© Zerbor)