Mops-Toilettenpapier: Peta kritisiert dm

Zeitung zum Thema Wirtschaft
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Bereits vor Kurzem sorgte das Mops-Toilettenpapier der Drogeriemarktkette dm für Aufsehen. Kunden deckten sich mit riesigen Mengen der goldigen Ware ein und verkauften sie teilweise über Kleinanzeigenportale. Was für dm zunächst einen großen Erfolg bedeutete, rief nun Kritiker auf den Plan. Die Tierrechtsorganisation Peta nämlich mahnt zu einem verantwortungsbewussteren Umgang mit der „Ware Tier“.

Toilettenpapier könnte häufigere Mops-Käufe anregen

Der Mops gilt heute als wenig gesunde Hunderasse. Durch Züchtung zeigen sich bei den Hunden verschiedene gesundheitliche Probleme, die sowohl den Bewegungsapparat als auch die Atmung beeinträchtigen können. Dass das Mops-Toilettenpapier beim Verbraucher so gut ankam, ist den Tierschützern von Peta ein Dorn im Auge. Die Verharmlosung der Qualzucht steht dabei im Fokus der Kritik. Auch fürchtet Peta, dass sich im Zuge solcher Aktionen die Nachfrage nach Hunden dieser Rasse steigern könnte.

Zu Unrecht kritisiert?

Im Grunde tut dm bereits viel für eine bessere Welt. Das Thema Nachhaltigkeit spielt bei der Zusammenstellung des Sortiments in den Drogeriefilialen schon seit geraumer Zeit eine besondere Rolle. Darüber hinaus hat sich dm inzwischen auch als Anbieter veganer Produkte und Biowaren einen Namen gemacht. Dass die Kette nun für ihr Mops-Toilettenpapier kritisiert wird, sollte daher nicht überbewertet werden. Das vor allem, weil es sich lediglich um eine Limited-Edition und nicht um ein dauerhaft erhältliches Produkt handelte.

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