Mehr Sicherheit für Einkaufszentren gefordert

ECE für mehr Überwachungskameras in Einkaufscentren

Menschen im Einkaufszentrum

Nach dem Zwischenfall in Essen, bei dem das Einkaufszentrum Limbecker Platz aufgrund eines geplanten Bombenanschlages geräumt werden musste, machen sich erste Betreiber laut für gesteigerte Sicherheit. Wie die Gesellschaft ECE mitteilte, solle nun auf die veränderte Sicherheitslage reagiert werden. Geplant sind daher nun einige Veränderungen.

ECE setzt auf Kameras

An den Eingängen und auch in den Ladenstraßen will die Betreibergesellschaft deutlich mehr Kameras anbringen. Dies jedoch ist nicht ohne Weiteres möglich, denn bisher sprechen die Regelungen des Datenschutzes gegen eine Ausweitung der Videoüberwachung. Damit sich Kunden, Besucher und auch Mieter der Einkaufszentren wieder wohler fühlen können, hofft die Gesellschaft nun auf eine Anpassung des Datenschutzrechtes. Schließlich spricht vieles für gesteigerte Überwachung. Auch Behörden fällt es leichter, Kriminelle zu identifizieren und gegebenenfalls zu handeln, wenn sie über mehr auswertbares Material verfügen können. (Mehr Infos über ECE)

Bundestag zeigt sich offen

Da die Gesellschaft mit ihren zahlreichen Einkaufszentren wie der Kö-Galerie,dem Mercator Center und dem Rhein-Ruhr-Zentrum durchaus eine gewichtige Rolle in der Einzelhandelsbranche spielt, lassen sich ihre Wünsche auch auf andere Betreiber übertragen. Der Bundestag reagierte am 9. März prompt und stimmte der Ausweitung zu. Dennoch gibt es Voraussetzungen. So müssen die verantwortlichen Datenschutzbeauftragen genau überprüfen, ob und inwiefern ein gesteigerter Einsatz von Überwachungskameras realisiert werden kann. Doch auch sie sind sensibler geworden für die aktuellen Veränderungen. So dürften Kunden in deutschen Einkaufszentren schon bald deutlich mehr Überwachungskameras vorfinden.

Erfahren Sie hier wo am 26.03.2017 verkaufsoffener Sonntag ist

Foto: © Christian Müller