Kein Einkaufszentrum in Heiligenhaus (NRW)

Investor und Stadt lösen Vertrag auf!

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Viele Wochen und Monate lang schien es, als bekäme die Stadt Heiligenhaus in Nordrhein-Westfalen ein neues Einkaufszentrum. In der direkten Nachbarschaft des Campus sollte das Zentrum entstehen, dessen Kaufverträge schon vor drei Jahren unterschrieben worden waren. Der Investor Procom und die Stadt einigten sich nun jedoch auf die Auflösung der Verträge.
( Unsere Liste der Einkaufscenter in Nordrhein-Westfalen )

Gründe für die Absage

Selbstverständlich muss ein Einkaufszentrum schon vor seinem Bau über ein solides Konzept verfügen. Der Investor beschäftigte sich daher über einen langen Zeitraum damit, passende Mieter für die kommenden Ladenflächen zu gewinnen. Das jedoch gestaltete sich schwieriger als zunächst vermutet. Als dann auch noch ein großer Elektronikmarkt kurzerhand absprang und sich nicht mehr im neuen Einkaufszentrum einmieten wollte, stürzte das Konzept in sich zusammen. Nahe des Campus Geländes bleibt nun eine freie Fläche, die die Stadt möglicherweise für den Bau von Wohnhäusern nutzen möchte.

Alternative beim Hitzbleck Areal

Ganz ohne ein Einzelhandels-Konzept steht Heiligenhaus (NRW) nun jedoch nicht da. So soll es am Hitzbleck Areal schön bald ein Nahversorgungszentrum mit Discounter und Vollsortimenter gehen. Hierfür setzt sich nun ein Hamburger Investor ein. Die Verantwortlichen erwarten, dass das geplante Zentrum sehr viel leichter umsetzbar ist als das Einkaufszentrum. Schon Ende des Jahres könnten daher weitere Schritte getan werden. Für Heiligenhaus ist das Zentrum besonders wichtig, denn die Stadt hat schon seit einiger Zeit mit ihrer sinkenden Attraktivität für neue und alte Einwohner zu kämpfen.
Einkaufen in Nordrhein-Westfalen & Verkaufsoffener Sonntag in NRW
(Foto:© Zerbor)