Helfen beim Einkaufen: „Share“

Zeitung mit Wirtschaftsnachrichten (Foto: © Zerbor )

Nachhaltigkeit und Umweltschutz gehören längst zu Aspekten, die Verbraucher heute bei ihren Kaufentscheidungen berücksichtigen. Dass Kunden gerne Verantwortung übernehmen möchten, zeigt sich auch, wenn es um die Reduzierung von Plastikmüll und Fleisch aus Massentierhaltung geht. Diesen Trend greift nun ein Startup aus Berlin auf und verkauft Produkte, die bedürftigen Menschen helfen.

Das Prinzip von „Share“

Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Produkte des Unternehmens nicht von anderen, die in den Regalen von dm und Rewe stehen. Es gibt Wasser in Flaschen, Nussriegel und Handseife. Das Besondere hieran: Wer ein „Share“ Produkt kauft, sorgt zeitgleich dafür, dass die Unternehmer ein soziales Projekt unterstützen. Damit der Verbraucher sich selbst über sein Engagement informieren kann, trägt jede Verpackung einen QR-Code, der per Handy gescannt werden kann. Nach dem Scannen erhält der Kunde direkt eine Information darüber, welches Projekt er indirekt unterstützt.

Gründer kein unbeschriebenes Blatt

Sebastian Stricker, Urheber des Share-Prinzips, engagierte sich bereits in der Vergangenheit für soziale Gerechtigkeit. Auch die „Share the Meal“ App stammt aus seiner Feder. Mit dieser App können Nutzer Essen an bedürftige Kinder spenden. Bis heute bringt es die Anwendung auf rund zwanzig Millionen gespendete Rationen. Seine Erfahrung als Unternehmensberater und Entwicklungshelfer bietet Stricker sicherlich einige Vorteile, die Share künftig auf gewinnbringende Beine stellen soll.

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