FFP2-Maske beim Einkaufen: Nur richtig getragen sinnvoll

Maske zum Schutz vor dem Coronavirus auch beim einkaufen
Maske beim Einkaufen sinnvoll - Foto: © Tkni

Vor etwas mehr als einem Jahr begann die Corona-Pandemie in Deutschland immer mehr Fahrt aufzunehmen. Erste Infektionen bei Faschingsfeiern und im Skiurlaub sorgten bald für ein dynamisches Geschehen und entsprechende Einschränkungen. Auch der Mund-Nasen-Schutz, auch Alltagsmaske genannt, war bald Pflicht beim Einkaufen. Nun fragen sich viele: Ist der einfache MNS noch genug, oder braucht es FFP2?

Die FFP2-Maske kann besser schützen

Hauptzweck des MNS war und ist es, nicht den Träger zu schützen, sondern dessen Tröpfchen sowie Aerosole zurückzuhalten und hierdurch andere vor einer Infektion zu bewahren. Mit infektiöseren Mutationen des Coronavirus und dem Wissen rund um Risikogruppen allerdings reicht dieser einfache Schutzmechanismus vielen nicht mehr. Sie tragen FFP2 im Supermarkt und schützen hierdurch auch sich selbst. Ein wichtiger Punkt dabei: Diese Maske schützt nur dann, wenn sie korrekt angelegt und getragen wird.

Wer an der Maske vorbei atmet, trägt sie falsch

Das spezielle Gewebe einer FFP2-Maske ist so gestaltet, dass es mehr als neunzig Prozent der Partikel aus der Luft filtern und somit das Risiko einer Ansteckung erheblich senken kann. Der Filtereffekt allerdings greift nur dann, wenn auch durch das Gewebe geatmet wird. Hierfür muss die Maske an den Rändern dicht abschließen, sodass sich das Gewebe beim Ein- und Ausatmen leicht hebt und senkt. Das Atmen unter einer korrekt angelegten Maske fällt merklich schwerer. Wer sie zu locker trägt, spürt hiervon nichts, ist aber auch nicht gut geschützt.
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