Einzelhandel: Tarifgespräche gestartet

Geldscheine
Foto: © Coloures-pic

Wer im Einzelhandel arbeitet, gehört nicht zu den Besserverdienern. Dennoch ist die Branche keineswegs eine, in der sich Angestellte mit extrem niedrigen Löhnen zufriedengeben müssen. Im Rahmen einer neuen Tarifrunde soll nun über die Erhöhung der Gehälter diskutiert werden.

Die Forderungen sind nicht neu

Sowohl in Nordrhein-Westfalen als auch in Baden-Württemberg wird nun über die Gehälter gesprochen, die im Einzelhandel gezahlt werden. Dabei ist die Forderung der Gewerkschaften und Arbeitnehmer keine Überraschung: Schon in der Vergangenheit setzten sie sich für ein Gehalts-Plus von rund 6,5 Prozent ein, wollten sich jedoch auch mit einem Euro mehr je Arbeitsstunde zufriedengeben. Verdi geht zudem eigene Wege und verlangt die Einführung eines Mindesteinkommens in Höhe von 2.100 Euro.

Was kommt auf Verbraucher zu?

Noch ist nicht klar, wie schnell sich die Verhandlungen zum Abschluss bringen lassen. Es könnte durchaus sein, dass Vertreter beider Seiten über mehrere Wochen miteinander diskutieren, um zu einem für beide Seiten akzeptablen Kompromiss zu finden. Streiks jedoch müssen Verbraucher nicht fürchten. Im Einzelhandel sind viele Unternehmen nicht vom Tarifvertrag betroffen, weswegen das alltägliche Geschäft unbeeinflusst weiterlaufen wird. In Geschäften mit Tarifbindung wiederum erwarten Experten maximal Verzögerungen bei der Bereitstellung von Waren. Diese jedoch dürften für den Kunden kaum spürbare Auswirkungen haben.

Erfahren Sie bei uns auch wo am 28.04.2019 Verkaufsoffener Sonntag ist! Zum Beispiel in diesen Bundesländern: