Der Sommer ist vorbei, der Herbst wird warm.

Herbstmode 2016/17 eine Collage aus feurigem Herbstlaub und klaren Gewässern.

Frau in Herbsmode

08.09.2016
Wer diesen Herbst keine Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang durch farbige Laubwälder hat, gönnt sich diesen Anblick einfach beim Einkaufsbummel durch Kaufhäuser, Modeboutiquen und Shopping-Malls.

Herbstmode 2016

Die Herbstmode erinnert mich in diesem Jahr an den Indian Summer in den USA. Die üppig grünen Laubwälder wechseln ab Ende September ihre Farben in Grellgelb, tiefes Rot bis hin zu Knallpink und Violett.
Gut vorstellbar, dass Modedesigner sich dadurch haben inspirieren lassen.
Sämtliche Schattierungen von Rot sind in diesem Herbst für jeden Style ein Muss.
Eines haben sie alle gemeinsam, egal ob helle Rosé- oder Nudetöne bis kräftiges Rot oder Bordeaux, sie alle haben eine unglaublich warme Ausstrahlung.
Den Kontrast dazu bietet ein klares und schon fast eisiges Babyblau, das mich bei meinem Bummel durch die Geschäfte an Wasserfälle und Seen in Vermont erinnert.
Die Schnitte sind in diesem Herbst lässig und bequem. Unverzichtbar sind überlange Ärmel an Mänteln, Jacken und Strickwaren.

Ganz zum Kuscheln zumute schlendere ich weiter. Alles wirkt lässig und kein bisschen steif. Auf meiner Tour durch die Geschäfte der angesagten Modelabels begegnet mir ein alter Bekannter, der lange vom Laufsteg verschwunden war. Samt! Der dicke Stoff in den warmen Tönen des Herbsts wird kombiniert mit den lässigen Schnitten bewusst zum Stilbruch. Lässige Streetwearmode zu übergroßen Langjacken oder Capes aus Samt prägen mein Bild. Trendgerecht gönne ich mir noch weiße Vintage Sneakers. Ganz wichtig, besonders cool sehen sie mit einer beigefarbenen Sohle aus Naturkautschuk aus. (Text: K.B. Foto: © alexkich)