Coronakrise: Wie Händler jetzt unterstützt werden können

Frauen beim Einkaufen
Symbolbild: (© Robert Kneschke )

Den Einzelhandel – sofern es sich nicht um Lebensmittelläden oder Drogeriemärkte handelt – trifft die Coronakrise hart. Viele Geschäfte müssen ihre Pforten schließen und verlieren damit ihre Existenzgrundlage. Aufgrund ausbleibender Kundschaft beantragen Einzelhändler zwar Hilfen, diese jedoch reichen nicht immer aus, um das Geschäft bis zum Ende aller Maßnahmen über Wasser zu halten. Es kommt hier also weiterhin auf den Kunden an.

Viele lokale Händler richten Lieferservices ein

Vom Buchladen über das Modegeschäft bis hin zum Schuhmarkt um die Ecke: Immer mehr Einzelhändler spüren nun, dass sie sich modernen und alternativen Wegen öffnen müssen. Dass das leichter als gedacht gelingen kann, beweisen Lieferservices und Beratungslösungen, die sich kreative Köpfe binnen weniger Tage ausgedacht haben. Modenschauen per Livestream bei Facebook, kontaktlose Buchlieferungen von der Geschäftsinhaberin persönlich mit dem Rad vorbeigebracht und Schuhauswahl per Videochat: Kunden sollten diese Angebote in Anspruch nehmen, um lokale Händler zu unterstützen. Lesen Sie auch: Worauf achten beim Umtausch?

Weitere Möglichkeiten: Mit Gutscheinen eine Brücke bauen

Für manche Ladeninhaber ist es indes nicht so einfach, einen Lieferservice anzubieten. Dies gilt vor allem für jene, bei denen die Auswahl von Produkten oder auch Dienstleistungen nicht aus der Ferne erfolgen kann. Hier lohnt es sich, den Ladenbesitzern mit dem Kauf von Gutscheinen zu helfen. Das funktioniert in aller Regel digital und beschert den Geschäften auch ohne Laufkundschaft Einkünfte. Selbstverständlich kommt es nach der Krise und bei Einlösung der Gutscheine zu einer kleinen Verschiebung, dann aber könnte der normale Betrieb das Tief wieder auffangen.
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