Den Wochenendeinkauf sorgfältig planen

Junge Frauen beim Wochenendeinkauf

Steht das Wochenende bevor, ist es wieder an der Zeit, den Wochenendeinkauf zu tätigen. Meist Freitag abends oder Samstag morgens beginnt die Jagd auf die Schnäppchen in den Supermärkten und Discountern. Nach Möglichkeit sollte dabei die gesamte Verpflegung für die kommende Woche preisgünstig im Einkaufswagen landen. Wer jedoch ohne Einkaufsliste oder einen Speiseplan für die Folgewoche shoppen geht, wird an der Kasse oft von einem hohen Betrag überrascht oder hat die Hälfte der notwendigen Einkäufe vergessen. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihren Wochenendeinkauf sinnvoll planen.

Beginnen Sie mit einer guten Planung

Zu wissen, welche Produkte für die Woche benötigt werden, ist eine gute Basis für den Wochenendeinkauf. Wer vorher einen groben Speiseplan für die Woche erstellt, spart doppelt. Sonderangebote von Supermärkten und Discountern können darin einfließen. Mit Hilfe des Speiseplans kommen täglich abwechslungsreiche Mahlzeiten auf den Tisch und es fehlen keine Zutaten bei der Zubereitung. Auf einem Einkaufszettel werden alle benötigten Produkte notiert und idealerweise ohne zusätzliche Spontankäufe im Lebensmittelgeschäft abgearbeitet. Ebenso kommen die Vorräte wie Nudeln, Reis oder Konserven auf die Liste, die normalerweise immer im Haus vorhanden sein sollten. Diese können getrost in größeren Mengen bei Sonderaktionen preisgünstig erworben werden, da sie nicht verderben. Wird vor jedem Einkauf der Vorratsschrank und der Kühlschrank kontrolliert, entgeht aufmerksamen Einkäufern nur selten etwas.

Wählen Sie den Einkaufsort und die Zeit mit Bedacht

Wenn es sich vermeiden lässt, planen Sie den Wochenendeinkauf nicht unbedingt während der Stoßzeiten im Geschäft ein. Früh am Morgen sind verderbliche Waren wie Obst und Gemüse noch frisch, kurz vor Ladenschluss werden sie oft im Preis gesenkt, da am nächsten Tag frische Produkte geliefert werden. Auch Brot und Brötchen kommen kurz vor Ladenschluss mitunter preisgünstiger an den Mann. In der Regel kann ein Großteil des Wochenendeinkaufs bei den Discountern recht gut und sparsam erledigt werden. Eine breitere Produktpalette hingegen bieten Supermärkte. Wer unter der Woche frisches Obst und Gemüse bzw. Backwaren wie Brot und Brötchen nachkaufen möchte, ist mitunter auf dem Wochenmarkt erfolgreich beim Schnäppchen-Jagen. Bei der Wahl des Marktes helfen natürlich auch die aktuellen Werbeprospekte.

Das Wie, Wo und Wann im Voraus überlegen

  • Verzichten Sie auf Fertigprodukte. Convenience-Food wird schnell zur Kostenfalle. Selbst kochen ist nicht nur gesünder, sonder oft auch preisgünstiger.
  • Gemüse und Obst werden als Saisonware deutlich günstiger angeboten. Hier gibt es viel Sparpotential.
  • Achten Sie immer auf die Kilopreise bzw. Mengenpreise der Waren. Auf diese Weise entlarven Sie schnell vermeintliche Sonderangebote als Kostenfalle.
  • Kaufen Sie haltbare Lebensmittel in überschaubarer Menge auf Vorrat ein, während sie im Angebot sind.
  • Halten Sie sich an Ihre vorbereitete Einkaufsliste und vermeiden Sie Spontankäufe, auch wenn es schwer fällt.
  • Schauen Sie in den unteren Reihen der Regale auf No-Name Produkte und vergleichen Sie sie mit den Markenprodukten. Oft sind diese identisch. Die Inhalts- und Herstellerangaben sind ein wertvoller Hinweis.
  • Vermeiden Sie es mit leerem Magen einkaufen zu gehen. In der Regel kaufen Sie mehr ein, als notwendig.
  • Sparen Sie auch bei den Getränken. Häufig sind volle Wasserkästen preiswerter pro Flasche, als gemischte Kästen mit verschiedenen Produkten. Versuchen Sie Schorlen oder ähnliches preisgünstig zu Hause selbst zu mischen.
  • Vermeiden Sie es, Lebensmittel wegzuwerfen. Obwohl der Beutel mit den 3 kg Äpfeln eventuell pro Kilo günstiger war als der Kauf loser Äpfel, wird vermutlich nicht das gesamte Obst verarbeitet werden und ein Teil davon im Müll landen. Dies ist eine versteckte Kostenfalle. Verwenden Sie außerdem Reste des Vortages, um daraus noch leckere Mahlzeiten zuzubereiten und gleichzeitig beim Wochenendeinkauf zu sparen.

Foto: © Franz Pfluegl / Text: C. D.

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