Gute Qualität bei Obst erkennen

Verschiedenes Obst in einem Korb

Nahezu jeder hat sich bereits einmal geärgert, weil die frisch gekaufte Orange am nächsten Tag in der Obstschale schimmelte oder die Kiwi auch eine Woche nach dem Kauf noch hart wie Stein war. Qualität bei Obst ist für den Verbraucher oft nicht auf den ersten Blick sichtbar. Doch sie ist für einen hohen Nährstoffgehalt sowie einen guten Geschmack unerlässlich.

Woran erkennt man gute Qualität bei Obst?

Im Folgenden geben wir einige Tipps wie Sie beim nächsten Einkauf gute Qualität bei Obst erkennen.

Das Auge isst mit

In der Regel verrät bereits das Aussehen des Obstes viel über dessen Qualität. Einfach ausgedrückt: Z.B. Druckstellen oder Schimmel an roten Johannisbeeren verheißen nichts Gutes. Qualitativ hochwertiges Obst besitzt in der Regel eine gewisse Frische und Knackigkeit, Obst mit braunen oder weichen Stellen bleibt besser im Laden oder am Obststand. Beispielsweise weisen Birnen mit schrumpeliger Haut darauf hin, dass das Obst bereits lange gelegen hat. Die Farbe von frischen Früchten gilt als wertvoller Indikator: zumeist ist sie intensiv und gleichmäßig. Auch das Gewicht des jeweiligen Obstes kann eine Aussage über die Güte bzw. Reife treffen. Haben die Erdbeeren noch grüne Stellen und sind sehr klein, so sind sie unreif geerntet worden. Nicht zuletzt zeigt die Sauberkeit dem Käufer an, ob das Obst von guter Qualität ist. Dass die vitaminreichen Früchte keine Schädlinge aufweisen sollten, versteht sich indes von selbst.

Wo sollte man das Obst kaufen?

Das zunehmende Gesundheits- und Umweltbewusstsein vieler Verbraucher veranlasst sie, auch gern auf dem Wochenmarkt oder im Bioladen einzukaufen. Häufig geht dort regionales bzw. ungespritztes Obst über die Ladentheke. Außerdem wissen die Händler sehr gut, woher ihre Ware stammt. Je kürzer die Transportwege, desto frischer ist meist auch das Obst. Der Vorteil der kleinen Geschäfte oder Marktstände: Kosten ist erlaubt und erwünscht. Spätestens dies gibt Aufschluss über die Güte der frischen Vitaminbomben. Doch diese Vorteile sollen nicht bedeuten, dass im Supermarkt oder beim Discounter minderwertiges Obst angeboten wird. Verkostungen oder detaillierte Informationen sucht man dort oft vergebens. Dafür ist der Warenumschlag in diesen Geschäften oft merklich größer, was wiederum viel Frische beim Obst für den Kunden garantiert. Die gesetzlichen Bestimmungen laut EU-Verordnung sowie die Kennzeichnungspflicht von Obst und Gemüse müssen alle Erzeuger gleichermaßen einhalten.

Beispiele für gute Qualität bei Früchten

Dass verschimmelte Erdbeeren nicht im Einkaufswagen landen, ist selbstverständlich. Wie sieht es indes mit Melonen, Mangos oder Mandarinen aus? Woran erkenne ich eine reife Ananas? Jede Frucht hat ihre ganz besonderen Eigenschaften, die auf ihre Reife hindeuten. Lassen sich beispielsweise die Blätter der Ananas leicht heraus zupfen, ist sie essbar. Melonen verbergen geschickt ihr Innenleben. Ertönt bei einem leichten Klopfen ein hohles Geräusch und duftet die Frucht intensiv nach Melone, ist sie reif und kann saftig frisch auf den Teller kommen. Mangos werden oft vorgereift im Handel angeboten. Sie dürfen nicht zu hart sein, sonst sind sie sauer und ungenießbar. Braune Stellen am Strunk und eine tief weiche Schale wiederum zeigen an, dass die Frucht bereits überreif ist. Und die Mandarinen? Bereits das Kaufdatum ist ein wichtiges Kriterium für gute Qualität. Ab Dezember kommen die reifen und wohlschmeckendsten Mandarinen in den Handel. Bereits ab März nimmt die Qualität merklich ab. Sitzt die Schale besonders locker, lag die Frucht zumeist schon lange und das Fruchtfleisch hat an Feuchtigkeit verloren.

Fazit: Gutes Obst erkennt man an einer frischen Farbe, der Herkunft sowie dem Geschmack. Die Reife, Knackigkeit und das Gewicht der Frucht sind weitere wichtige Indikatoren. Ist das Obst frei von Druckstellen, Schmutz, Schädlingen steht dem Verzehr des süßen und saftigen Vitaminkicks nichts im Wege.
Foto: © Africa Studio, Text: C. D.

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