Gute Qualität bei Gemüse erkennen

Verschiedenes Gemüse

Porree mit braunen Blättern oder Paprika mit Druckstellen - oft geht bei der Hektik des Einkaufs der Blick für die Qualität des Gemüses verloren. Dabei predigt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung: "Nimm 5 am Tag", sprich: 5 Hände voll gesundem Gemüse bzw. Obst täglich zu verzehren! Je länger ein Gemüse lagert, desto mehr sinkt seine Qualität und damit auch dessen wertvolle Inhaltstoffe.

Augen auf beim Gemüsekauf

Auch wenn im Supermarkt ein anderer Kunde bereits mit seinem Einkaufswagen drängelt oder am Gemüsestand ein wartender Kunde genervt auf die Uhr schaut: wer das Gemüse in Ruhe und genau unter die Lupe nimmt, erkennt viele qualitätsmindernde Zeichen recht einfach. Druckstellen am Gemüse führen beispielsweise sehr schnell zu Schimmel. Gute Qualität bei Gemüse erkennen Käufer ebenso an der Farbgebung. Ist es reif, besitzt es zumeist eine gleichmäßige Färbung. Eine rote Strauchtomate, an welcher noch grüne Früchte hängen, wird höchstwahrscheinlich nicht besonders aromatisch schmecken. Zudem zeugt eine gewisse Frische und Knackigkeit von der guten Qualität des Angebotes. Gurken etwa, die sich leicht biegen lassen, haben bereits viel Wasser verloren. Äußerlich sollte kein Gemüse matschige oder feuchte Stellen besitzen. Sie zeigen ein Verderben der Ware an.

Beim Händler des Vertrauens einkaufen

Dem Bio-Trend folgend kaufen immer mehr Menschen in Bio-Läden oder auf dem Wochenmarkt ein. Dort bieten vor allem Händler Waren an, welche aus der Region stammen und dementsprechend kurze Wege zwischen Erzeuger und Handel hinter sich haben. Der Kunde profitiert davon zum einen durch Frische, zum anderen kann er oftmals auf Nachfrage eine Kostprobe des Gemüses nehmen und sich vom Geschmack überzeugen. Doch auch Supermärkte und Discounter sind in der Lage, frisches Gemüse in guter Qualität zu liefern. Aufgrund des hohen Warendurchlaufs liegt regelmäßig frische Ware in den Regalen. Für den Verbraucher von Vorteil: alle Produzenten und Hersteller müssen sich an die gleichen gesetzlichen Bestimmungen der EU halten.

Beispiele für gute Qualität bei Gemüse

Wer das Gemüse in die Hand nimmt, wird häufig mit einem einfachen Drucktest altes Gemüse von frischem unterscheiden können. Gurken, Zucchini, Kohlrabi oder Radieschen beispielsweise dürfen auf Druck nicht nachgeben. Ist dies der Fall, hat das Gemüse bereits viel Wasser durch lange Lagerung verloren. Bei Möhren erkennen Verbraucher mangelnde Frische am Grün, das bereits welk wird. Braune und feuchte Stellen an Chicorée, Kopf- oder Endiviensalat zeigen ebenso mindere Qualität an. Feldsalat, der schon in sich zusammenfällt, bleibt besser beim Händler, als zeitnah im heimischen Kühlschrank zu verderben. Relativ sicher gehen Verbraucher zumeist bei Rot- oder Weißkohl. Werden die äußeren trockenen Blätter entfernt, kommt in der Regel ein frischer haltbarer Kohlkopf zum Vorschein.

Fazit: Kunden achten beim Kauf am besten auf Farbe, Druckstellen und Festigkeit des Gemüses. Welkes Grün oder braune Stellen weisen auf mindere Qualität hin. Sollte dennoch einmal ein weniger brauchbares Gemüse im Einkaufskorb gelandet sein, sind Händler sehr oft kulant bei Reklamationen ihrer Kunden.
Foto: © Kurhan, Text: C. D.

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