Luxus-Boom in Frankfurt – Goethestraße immer begehrter

Goethestraße in Frankfurt / Main wird ausgebaut

Blick auf Frankfurt / Main

Die Großstädte Deutschlands sind bei Städtereisenden und Besuchern nicht nur wegen ihrer Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten so beliebt. Insbesondere die großen Shoppingmeilen und Einkaufszentren ziehen Jahr für Jahr Millionen kauflustiger Gäste an, die sich mit neuer Kleidung, Schmuck, Kosmetik und vielem mehr eindecken wollen. Dass im Bereich des Einzelhandels derzeit vor allem das Luxus-Segment zu boomen scheint, zeigt auch die Entwicklung der Frankfurter Goethestraße. (Einkaufen in Frankfurt / Main)

Von alt und unspektakulär zu neu und extravagant

Schon das optische Erscheinungsbild der Goethestraße hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Mit Neubauten wie dem „One Goetheplaza“ erhält die beliebte Einkaufsstraße ein ganz neues und modernes Gesicht. Während in der Vergangenheit der in die Jahre gekommene Fifties-Charme inner- und außerhalb der Gebäude vorherrschte, sind es nun exklusiv anmutende Architektur, viel Glas und luxuriöse Einrichtung, die Besucher anlocken. Dass das Konzept aufgeht, zeigt auch die Anzahl der Neuvermietungen in der Goethestraße. In den letzten fünf Jahren zogen ganze vierzig neue Marken mit Boutiquen und Läden in der Goethestraße ein.

Weitere Projekte geplant

Beim „One Goetheplaza“ wird es jedoch nicht bleiben, denn Frankfurt hat viel vor mit seinem Luxus-Viertel. Büroflächen, Restaurants und neue Ladenflächen sollen in den kommenden Monaten und Jahren entstehen. „Junghof Retail“ für Büroflächen und „Ma’ro“ als Fusion aus Büro und Einzelhandelsstandort sind nur zwei Beispiele für das, was in Frankfurt noch kommen könnte. Die neue Beliebtheit der Goethestraße sorgt außerdem auch für eine Belebung des Einzelhandels in den Parallelstraßen und in angrenzenden Gebieten Frankfurts. Die „Zeil“ (Einkaufscenter MyZeil) bleibt mit knapp 10900 Passanten stündlich jedoch unangefochten und kann somit mit weiteren großen Shoppingparadiesen wie der Kölner Schildergasse oder der Kaufinger Straße in München mithalten.

Foto: © Heino Pattschull