Kassenfreier Supermarkt? Amazon wagt den Test

Einkaufen im Supermarkt ...

Frau an der Kasse

Zum Gang in den Supermarkt gehört stets auch das Warten an der Kasse. In kurzen und langen Schlangen stehen Frauen und Männer mit ihren Einkaufswagen und warten darauf, dass ihre Waren gescannt und entsprechend berechnet werden. Ein Verzicht auf das Zahlen an der Kasse scheint unmöglich, denn immerhin muss vor dem Verlassen des Marktes Geld gegen Ware getauscht werden. Dieses Prinzip zweifelt der E-Commerce Riese Amazon nun jedoch an und präsentiert in den USA erstmals einen Supermarkt ohne Kasse.
( Lesen Sie auch: Relaxed mit Kind shoppen gehen )

Wie das Prinzip funktioniert

Der erste Supermarkt ohne Kasse steht im us-amerikanischen Seattle. Hier zeigt Amazon, dass der Abschluss des Einkaufens nicht unbedingt in Form eines Bezahlvorgangs an der Kasse erfolgen muss. So lässt der Kunde am Eingang sein Smartphone scannen und ist fortan mit der technischen Ausstattung der Filiale vernetzt. Diese erkennt dann, welche Waren der Kunde aus dem Regal nimmt und in seinen Wagen legt. Es folgt eine automatische Berechnung des Gesamtpreises, der später per Lastschrift vom eigenen Konto abgebucht wird.

Das Konzept steckt noch in den Kinderschuhen

Selbstverständlich könnte der kassenfreie Supermarkt auch das Einkaufen in Deutschland revolutionieren. Dass dies jedoch recht bald geschehen könnte, darauf weist bislang wenig hin. Schließlich steht das Angebot bisher nur den Amazon Go Mitarbeitern zur Verfügung. Diese testen das Verfahren nun fortlaufend und in 2017 soll der Supermarkt auch der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Es bleibt also abzuwarten, ob sich das Konzept als zukunftsfähig erweist. Klar dürfte jedoch sein, dass auch der deutsche Markt künftig nicht ohne moderne Technologien auskommen wird. ( Foto: © industrieblick)

Tipp:
Hier ist am 18.12.2016 verkaufsoffener Sonntag!
zum Beispiel:
verkaufsoffener Sonntag in NRW am 18.12.2016