Der Einzelhandel und der Schulanfang

Schulanfang wichtig für den Einzelhandel

07.09.2016
Aktuell darf sich der Einzelhandel wieder über den Schulanfang und die damit verbundenen Einnahmen freuen. Allen Möglichkeiten zum Trotz, sich online mit allem möglichen Bedarf an Schreibwaren einzudecken, vertrauen nach wie vor viele Kunden lieber den Ladengeschäften. Das gilt insbesondere für Eltern von neu eingeschulten Kindern. Vor Ort können etwa Schulranzen direkt probiert und angepasst werden. Auch kann der kompetente Verkäufer oder die versierte Verkäuferin beratend zur Seite stehen – ein Service, der zu Recht noch immer hoch geschätzt wird.
( Schreibwarenhändler finden Sie z.B. in vielen Einkaufscentren in Deutschland )

Für die meisten Fachgeschäfte, die hauptsächlich Tornister und Schreibwaren in ihrem Sortiment führen, ist der jährliche Schulanfang eine wesentliche Säule ihres Geschäfts. Aktuelle Statistiken, die vom Handelsverband Bürowirtschaft und Schreibwaren herausgegeben wurden, belegen dabei, dass die Branche floriert. Im vergangenen Jahr konnte der Einzelhandel in diesem Segment seinen Umsatz um stolze 9,5 % im Vergleich zu 2014 steigern. Noch einmal deutlich stärker wuchsen dabei die Einnahmen speziell für Mal- und Zeichenmaterial an. 20,7 % mehr wurde damit im Jahr 2015 umgesetzt. Diese Umsatzsteigerungen waren die auffälligsten im Vorjahresvergleich, doch in praktisch allen Produktkategorien war der Trend spürbar. Gruß- und Geburtstagskarten, Artikel für die Organisation und Planung, Klebeprodukte, Lehrmaterialien und solche für die Präsentation liefen ebenfalls besser, als noch 2014.

Neue Schulbücher und Schulranzen für den Schulanfang

Dass die Zahlen für den lokal ansässigen Händler so gut sind hat viele Gründe. Ein wichtiges Kriterium ist dabei die Tatsache, dass viele Eltern und Kinder erst kurz vor dem ersten Schultag wichtiges Equipment für den Unterricht einkaufen. Hier zeigt sich ein wesentlicher Vorteil gegenüber den Online-Shops: Die benötigten Artikel sind sofort verfügbar. Eine komplette Neuanschaffung von Ranzen, Mäppchen und Co. bleibt hier in der Regel zwar den ABC-Schützen und den älteren Kindern vorbehalten, die auf eine weiterführende Schule wechseln. Speziell zum Ende der Sommerferien werden neben dem alltäglichen Bedarf an Schreibwaren aber auch viele neue Schulbücher gekauft – und das über alle Stufen hinweg.
( Einen Schreibtisch für Schulkinder bekommen Sie in den großen deutschen Möbelhäusern )
[ Foto: © Zerbor ]