Risikofaktor Ladendiebstahl in der Vorweihnachtszeit

Einzelhändler klagen über Diebstahl besonders in der Vorweihnachtszeit

Frau beim Ladendiebstahl

Gut gefüllte Einkaufszentren und summende Kassen sind für viele Einzelhändler ein Segen. Gerade in der Vorweihnachtszeit freuen sich die sonst so hart kämpfenden Unternehmer über reges Treiben zwischen den Regalen. Auch wenn rund um Weihnachten mit steigenden Umsätzen gerechnet werden kann, birgt diese Zeit ein unterschätztes Risiko. So hat nicht jeder Kunde Gutes im Sinne. Ladendiebstahl entwickelt sich in den Wochen vor Weihnachten immer wieder zu einem Problem. Auch an den verkaufsoffenen Sonntagen im Advent!

Nicht nur die Umsätze steigen

Wie eine Studie von Ernie Deyle und Checkpoint Systems zeigt, können Einzelhändler in der Zeit zwischen Oktober und Dezember mit etwa 35 Prozent mehr Umsatz rechnen als in den Monaten zuvor. Mehr als ein Drittel des gesamten Jahresumsatzes erwirtschaften stationäre Einzelhändler in diesem Zeitraum. Die negative Seite dieser Medaille: Auch der Verlust von Waren spielt eine Rolle. Mehr als vierzig Prozent des jährlichen Warenschwundes fallen auf das letzte Quartal. Gerade der Ladendiebstahl spielt hier eine Rolle. Nicht nur Elektronikartikel, sondern auch Textilien und Nahrungsmittel sind bei Kriminellen beliebt.

Warum die Diebstahl-Zahlen wachsen

In der Vorweihnachtszeit sind die Geschäfte deutlich voller als zu anderen Zeitpunkten. Dies macht es Einzelhändlern schwer, einen Überblick zu behalten. Langfinger haben so leichteres Spiel und können in der Masse untertauchen. Auch die steigenden Preise in den Wochen vor Weihnachten bewegen viele Kriminelle dazu, Waren zu entwenden. Einzelhändler tun daher gerade in der Vorweihnachtszeit gut daran, zusätzliches Sicherheitspersonal zu beschäftigen. Nur so ist es möglich, einen Großteil der Kundschaft im Auge zu behalten und Diebstähle frühzeitig zu erkennen.
(Foto: © industrieblick)

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